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2. Pressefreiheit
2.1 Kommentarfreiheit
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Dem Kommentar ist ein grosser Freiraum offenzulassen. Der grundsätzlichen Freiheit des Kommentars sind jedoch berufsethische Grenzen gesetzt, soweit andere durch kommentierende Beiträge betroffene Interessen im Einzelfall schwerer wiegen. Auch Kommentare müssen die Privatsphäre des Einzelnen respektieren, wenn nicht das öffentliche Interesse das Gegenteil verlangt. In Kommentaren geäusserte Meinungen sollten sich besonders auch dann durch eine gewisse Fairness auszeichnen, wenn Personen bzw. deren Fähigkeiten bewertet werden. Ebenso gilt das Verbot der Entstellung von Tatsachen und Dokumenten, weshalb Zitate in Kommentaren nicht verzerrt wiedergegeben werden dürfen. Es ist einem Medium zwar unbenommen, Sachverhalte und Ereignisse zu kommentieren, über die es nicht berichtet hat. Die einem Kommentar zugrundeliegende Wertung muss aber für das Publikum stets ebenso erkennbar sein wie die (genügende) sachliche Grundlage, auf die sich die Wertung stützt.
S. c. «L'Impartial» (4/92)
J. c. «Il Dovere» und «Corriere del Ticino» (6/93)
S. c. «Neue Zürcher Zeitung» (3/98)
S. c. «Bündner Tagblatt» (1/99)
CVP-Frauen Schweiz c. «Le Temps» (9/99)
G. c. «L'Impartial» (15/99)
H. c. «Zuger Presse» (16/99)
«Neue Luzerner Zeitung» c. «Schweizerische
Katholische Wochenzeitung» (2/00)
D. c. «Weltwoche» (17/00)
DJL c. «Anzeiger Luzern» (43/00)
P. c. «Der Landbote» (29/01)
B. c. «Neue Zürcher Zeitung» (30/01)
H. c. «Basler Zeitung» (44/01)
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Kommentarfreiheit
Stellungnahmen - Prises de position - Prese di posizione *
Vademekum Deutsch 2002 *
2. Pressefreiheit
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