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Reaktion von Narconon zur Stellungnahme des Presserates 11/2001

Meine Beschwerde, die zu dieser Stellungnahme Anlass gab, hatte sich nicht auf den Quellenschutz bezogen, da ich verstehen kann, dass die Quelle nicht unbedingt genannt werden muss. Nach Abdruck des Artikels von Hugo Stamm „Scientologische Rosskur beim Drogenentzug", war es uns klar, um wen es sich bei der zitierten Person handeln musste. Diese Tatsache wurde in der Beschwerde erwähnt, so dass ein Festhalten am Quellenschutz nicht mehr notwendig war. Die zitierte Person hatte Narconon gegenüber jedoch glaubwürdig versichert, nie mit dem Journalisten Hugo Stamm gesprochen zu haben. Daher empfand ich die Formulierungen im Artikel als absolut inakzeptabel. Als ich dann erfuhr, dass die Aussage der zitierten Person uns gegenüber nicht stimmte, zog ich den entsprechenden Punkt der Beschwerde zurück. Ich bestand jedoch weiterhin darauf, dass es nicht korrekt war, mir eine Richtigstellung verschiedener inkorrekter Behauptungen in Stamms Artikel über das Narconon Alkohol- und Drogenrehabilitationsprogramm zu verweigern. Zudem erhielt ich, entgegen den Richtlinien des Presserates (mit Berufung auf den Quellenschutz) die Stellungnahme des Tagesanzeigers auf meine Beschwerde erst mit dem Entscheid des Presserates. Damit war es mir nicht mehr möglich, rechtliches Gehör zu erhalten und die entsprechenden Punkte zu korrigieren.

So behauptete Hugo Stamm, die Informantin sei nach Erscheinen des Artikels „Beläst-gungen von Exponenten aus dem Umfeld von Narconon und Scientology" ausgesetzt gewesen. Ich erachte es als ausserordentlich befremdend, dass ein einziger Telefonanruf eines Vorstandsmitgliedes von Narconon Deutschschweiz, der lediglich zum Ziel hatte, herauszufinden, ob die Person, mit Hugo Stamm Kontakt hatte oder nicht, als „Belästigungen" zu bezeichnen. Das Ziel meiner Beschwerde war und ist es nach wie vor, die einseitige und verzerrte Darstellung zu beanstanden und die Möglichkeit zu erhalten, eine korrekte Wiedergabe der Ziele und Methoden von Narconon anbringen zu können. Die Beschwerde hatte nichts mit Quellenschutz zu tun. Narconon heisst wörtlich übersetzt „nicht betäubt" und steht für ein einzigartiges, abstinenzorientiertes Drogen- und Alkoholpräventions- und -rehabilitationskonzept. Dieses basiert auf Beobachtungen und Erkenntnissen von L. Ron Hubbard, Menschenfreund, Philosoph und Gründer von Dianetik und Scientology, die er gezielt für die Drogenpräventions- und Rehabilitationsarbeit umgesetzt hat. Narconon will keinerlei Einfluss auf die religiösen Vorstellungen des Betroffenen nehmen.

Es ist unsere Überzeugung, dass ein lebenswertes Leben nur ohne Drogen- und Alkoholmissbrauch möglich ist. Deshalb setzen wir uns für die abstinenzorientierte Rehabilitation und eine ehrliche, auf Tatsachen basierende Aufklärung über die Folgen von Alkohol- und Drogenmissbrauch ein. Die Technologie von L. Ron Hubbard, wie sie im Narconon Konzept zur Anwendung kommt, gibt uns dazu äusserst effiziente Werkzeuge in die Hand.

Die Rehabilitation besteht aus dem vollständigen Entzug, inklusive Entfernung von Dro-genrückständen aus dem Körper und intensiven Schritten mit denen die Person ihre Selbstachtung und Fähigkeit Beziehungen zu pflegen wieder aufbauen kann. Dadurch wird die Wiedereingliederung in die Gesellschaft, als aktive und respektierte Person möglich. Es ist bemerkenswert, dass nach Abschluss dieses Programms 50 – 75% der Absolventen drogenfrei bleiben, auch nach Jahren nach Abschluss des Programms.

Die Ergebnisse werden von anerkannten Drogenexperten, wie zum Beispiel W. Kent McGregor, Fachmann für Drogenrehabilitation, Inspektor der Kommission zur Anerkennung von Rehabilitationseinrichtungen, (CARF) folgendermassen umschrieben: „Nach dreissig Jahren Berufstätigkeit im Bereich der Alkohol- und Drogenrehabilitation kann ich durch meine Forschung und Auswertung bestätigen, dass das Narconon Programm durch die Verwendung der Technologie von L. Ron Hubbard bei weitem das umfas-sendste und wirksamste verfügbare Programm ist. Ich habe über 100 verschiedene Pro-gramme auf der ganzen Welt untersucht. Das Narconon Programm entspricht – oder besser übertrifft – Ergebnisse und professionelle Standards, welche erforderlich sind, um die schwerwiegenden Probleme der Abhängigkeit zu bewältigen. Es ist das einzige Programm, das ich persönlich denjenigen empfehle, die Suchtrehabilitation benötigen."

Absolventen sagen darüber: „Dank Narconon habe ich sieben Jahre Drogenhölle hinter mir gelassen. Nun, seit beinahe drei Jahren habe ich die Lust zu leben wiedergefunden, ich habe die Kontakte mit meiner Familie wieder aufgebaut und ich werde meine eigene gründen mit meinem Freund. Darüber hinaus bin ich daran, langsam aber sicher wieder einen Platz in der Gesellschaft zu finden. Danke an all jene Personen, die für und in Narconon arbeiten, denn ohne sie wäre ich heute nicht da. C. S.

Weitere Informationen über Narconon finden Sie unter www.narconon.ch

Dr. Ursula Süss, Präsidentin Narconon Deutschschweiz

info@presserat.ch